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Urlaub mit Traumahund auf Isola Albarella: Unsere Erfahrungen mit Hund in Italien

  • vor 2 Tagen
  • 5 Min. Lesezeit
Urlaub mit Hund auf Isola Albarella in Italien – ein ruhiger, hundefreundlicher Erfahrungsbericht über eine entspannte Auszeit mit sensiblen Hund, viel Natur und Erholung abseits von Trubel und Stress.

Warum wir einen ruhigen Urlaub mit Hund gesucht haben


Manchmal braucht nicht nur der Mensch Urlaub, sondern auch der Hund. Genau deshalb führte uns unser diesjähriger Urlaub nach Isola Albarella in Italien. Eine private Insel, die wir vor allem aus einem Grund ausgewählt haben: Ruhe.


Unser Diego, eine französische Bulldogge, wird diesen August fünf Jahre alt und lebt seit fast vier Jahren bei uns. In seinem ersten Lebensjahr musste er leider viele schlechte Erfahrungen machen. Dadurch ist er bis heute ein sehr sensibler Hund geblieben. Viele Menschen, Kinder, andere Hunde oder generell zu viel Trubel können ihn schnell überfordern.


Wenn wir Urlaub planen, dann nicht nur für uns, sondern vor allem auch für ihn.


Denn Reisen bedeutet für Diego immer Stress. Neue Umgebungen, lange Autofahrten und viele Eindrücke kosten ihn viel Energie. Deshalb geben wir uns bei der Auswahl unserer Unterkünfte besonders viel Mühe und achten darauf, dass alles möglichst gut zu seinen Bedürfnissen passt.



Isola Albarella mit Hund – warum wir uns für die Insel entschieden haben



Wir wohnen in der Stadt. Umso mehr sehnten wir uns nach einem Ort, an dem wir alle einmal richtig abschalten können. Isola Albarella schien dafür perfekt zu sein.


Die Insel ist bekannt für ihre ruhige Atmosphäre, viel Natur und wenig Verkehr. Große Menschenmassen sucht man hier vergeblich. Stattdessen begegnet man Fahrrädern, Golfcarts und einer beeindruckenden Tierwelt.


Was wir zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wussten: Die Insel ist ein wahres Naturparadies.


Während unseres Aufenthalts begegneten uns immer wieder Eichhörnchen, Rehe, Flamingos, Pfauen und viele weitere Tiere. Sie bewegen sich dort frei und gehören ganz selbstverständlich zum Landschaftsbild.


Schon nach kurzer Zeit merkten wir, wie gut uns diese Entschleunigung tat.



Anreise nach Isola Albarella mit Hund


Die Autofahrt planen wir immer sehr sorgfältig.


Für die Hinfahrt starteten wir bereits in den frühen Morgenstunden, damit Diego möglichst viel der Strecke verschlafen konnte und die Temperaturen angenehm blieben.


Regelmäßige Pausen, ausreichend Wasser und eine klimatisierte Umgebung sind für uns selbstverständlich. Für wärmere Tage haben wir außerdem immer eine Sprühflasche mit Wasser (Tipp!) dabei, mit der wir sowohl Diego als auch uns selbst etwas abkühlen können.


Fast hätten wir es entspannt bis zur Unterkunft geschafft. Fast.


Direkt vor der Insel mussten wir zunächst unsere Einfahrtskarte abholen. Ausgerechnet an diesem Tag fand dort jedoch ein Schönheitswettbewerb für Hunde statt.


Plötzlich waren überall Hunde. Viele Hunde.


Für Diego war das natürlich alles andere als entspannend. Nach der langen Fahrt hätte er sich vermutlich etwas anderes gewünscht. Zum Glück war dieser Moment schnell vorbei und wir konnten endlich in unsere Unterkunft fahren.



Unsere hundefreundliche Villa auf Isola Albarella



Da wir nur alle paar Jahre verreisen, investieren wir lieber etwas mehr in die Unterkunft.


Für uns war klar: Es sollte ein Einfamilienhaus mit Garten werden.


Unsere Villa war ruhig gelegen, hundefreundlich ausgestattet und verfügte über alles, was wir uns gewünscht hatten. Fliegengitter, gute Lüftungsmöglichkeiten, Klimaanlage und vor allem ausreichend Platz.


Doch der wahre Star war der Garten.


Dort konnten wir Diego so erleben, wie wir ihn noch nie zuvor gesehen hatten.

Er rannte, tobte, schnüffelte und machte seine berühmten Glückszoomies.


Immer wieder sahen wir ihn voller Freude durch den Garten flitzen.


Allein dafür hätte sich die Reise schon gelohnt.



Urlaub mit einem sensiblen Hund in Italien – ein völlig neuer Diego





Was uns während dieser Woche am meisten berührt hat, war nicht die Landschaft oder die Unterkunft.


Es war Diego.


Wir haben ihn noch nie so ausgelassen, entspannt, mutig und selbstbewusst erlebt.


Viele Jahre lang mussten wir darauf achten, dass Situationen für ihn nicht zu überwältigend werden. Deshalb war es für uns unglaublich schön zu beobachten, wie frei er sich plötzlich bewegte.


Zum ersten Mal hatten wir das Gefühl, einen ganz neuen Diego kennenzulernen.


Vor allem die Ruhe auf der Insel hat dabei eine große Rolle gespielt. Zum ersten Mal seit langer Zeit mussten wir nicht ständig mitdenken, ausweichen oder Situationen für Diego managen.


Diese Ruhe hat nicht nur ihm gutgetan, sondern auch uns.




Hundestrand auf Isola Albarella – unsere Erfahrungen



Ein ganz besonderer Moment war unser Besuch am Hundestrand.



Dabei war nicht nur der Zugang zum Meer durchdacht. Es gab Liegen mit Sonnenschirmen, auf denen Hunde ausdrücklich willkommen waren, eine Beach Bar mit Musik und entspannten Urlaubs-Vibes sowie einen großen eingezäunten Freilaufbereich.



Dort konnten die Hunde nach Herzenslust spielen, buddeln und verschiedene Hindernisse erkunden. Direkt daneben befand sich sogar eine Hundedusche.



Man hatte wirklich das Gefühl, dass an alles gedacht wurde, was ein Hundeherz begehrt.


Trotzdem waren wir nur einmal dort.


Nicht weil es uns nicht gefallen hätte, sondern weil wir Diego nicht mit zu vielen neuen Eindrücken überfordern wollten.


Und genau dort passierte einer der schönsten Momente des gesamten Urlaubs.


Normalerweise beobachtet Diego neue Situationen lieber vorsichtig.


Doch dieses Mal war alles anders.



Er lief selbstbewusst Richtung Wasser und ging einfach ins Meer hinein. Schritt für Schritt wurde das Wasser tiefer, bis er nicht mehr stehen konnte und zu schwimmen begann.


Wir standen da und konnten es kaum glauben.



In Kroatien hatten wir ganz andere Erfahrungen gemacht. Dort waren die Wellen deutlich stärker und der steinige Untergrund schien ihm nicht besonders zu gefallen.



Hier hingegen waren die Wellen sanft und der Untergrund angenehm weich.


Zum ersten Mal konnten wir beobachten, wie viel Freude ihm das Meer tatsächlich macht.


Urlaub mit Hund auf Isola Albarella in Italien – ein ruhiger, hundefreundlicher Erfahrungsbericht über eine entspannte Auszeit mit sensiblen Hund, viel Natur und Erholung abseits von Trubel und Stress.


Pool, Schwimmnudel und kleine Urlaubsabenteuer


Ebenso unvergesslich bleibt die große Schwimmnudel-Rettungsaktion.


Unser Pool verfügte über einen besonders angenehmen Einstieg, sodass Diego problemlos hinein- und wieder hinausgehen konnte.



Eines Tages landete eine Schwimmnudel im Wasser.


Diego zögerte keine Sekunde.


Er sprang hinein, schnappte sich die Schwimmnudel und brachte sie stolz wieder zurück.


Mission erfolgreich abgeschlossen.


Zumindest aus seiner Sicht.



Buggy-Training mit Hund im Urlaub


Den Buggy hatten wir übrigens nicht erst im Urlaub dabei.


Bereits einige Zeit vorher haben wir mit Diego trainiert, damit er sich darin sicher und wohl fühlt. Das hat sich im Urlaub absolut ausgezahlt.


Während unseres Aufenthalts lagen die Temperaturen meist zwischen 18 und maximal 23 Grad Celsius. Für Ausflüge waren das nahezu perfekte Bedingungen.


Unsere Spaziergänge und Erkundungstouren fanden hauptsächlich in den frühen Morgenstunden oder am Abend statt, wenn es noch angenehmer war.


Wenn Diego genug gelaufen war oder einfach eine Pause brauchte, durfte er sich entspannt fahren lassen.


So konnten wir gemeinsam die Insel erkunden, ohne ihn zu überfordern.

Und ganz ehrlich:


Er sah dabei oft aus, als würde er seine persönliche Limousine genießen.





Willkommen im Spaghettiland


Eine Sache sollten wir vielleicht noch erwähnen:


Diego liebt Nudeln.


Wirklich sehr.


Schon vor der Reise haben wir immer wieder scherzhaft gesagt, dass wir ins „Spaghettiland“ fahren.


Offensichtlich hat Diego das deutlich ernster genommen als wir.


Denn spätestens nach den ersten Urlaubstagen war er fest davon überzeugt, dass Italien ausschließlich aus Nudeln besteht und er selbstverständlich jeden Tag Anspruch darauf hat.


Seine Begeisterung für das kulinarische Angebot war jedenfalls unübersehbar.





Unser Fazit: Ist Isola Albarella für Hunde geeignet?


Für uns ganz klar: Ja.


Vor allem für Menschen mit sensiblen, unsicheren oder schnell überforderten Hunden kann die Insel ein wunderbarer Rückzugsort sein.


Natürlich ist jeder Hund anders.


Aber die Kombination aus Ruhe, Natur, wenig Verkehr und hundefreundlichen Angeboten hat für Diego perfekt funktioniert.


Diese Woche war mehr als nur Urlaub mit Hund in Italien.


Sie war eine Erinnerung daran, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse seines Hundes ernst zu nehmen.


Wir mussten keine Sehenswürdigkeiten abhaken.


Wir mussten keine vollen Strände besuchen.


Wir mussten keine langen Tagesausflüge machen.


Stattdessen durften wir erleben, wie unser Hund jeden Tag ein kleines Stück mehr aufblühte.


Und genau das hat diesen Urlaub für uns so besonders gemacht.


Manchmal besteht der schönste Urlaub nicht darin, möglichst viel zu erleben.


Manchmal besteht er darin, einem Hund dabei zuzusehen, wie er endlich zur Ruhe kommt und einfach glücklich sein darf.





Habt ihr Fragen? Dann schreibt sie gerne in die Kommentare. Wenn euch der Beitrag gefallen hat, freue ich mich über ein Like! :-)


Eure Mona

 
 
 

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